Alle guten Dinge sind Drei und so gibt es hier nochmal das Interview zwischen Katalyst und der Beat nachzulesen.
Ashley Anderson hat in den letzten Jahren ein paar der heißesten Act unter Vertrag genommen, darunter Fdel und Flow Dynamics und zu unserem Glück ein Vertrag mit dem englischen label Freestyle geschlossen, die wiederum die Invada Alben hier in Europa veröffentlichen… danke Mister Anderson.
…und schon wieder werde ich untreu. Aber dieses Album hat meiner Meinung nach zu wenig Beachtung bekommen, so dass ich es hier nochmal erwähne. LG, der schon mit vielen mehr oder weniger bekannten Artists zusammengearbeitet hat, tat sich mit Biscuit zusammen, einem Flötenspieler, der schon im zarten Alter von sieben Jahren angefangen hat sein Instrument zu erlernen. Kurzum, die beiden haben im letzten Jahr ein Album herausgebracht, das meiner Meinung nach ein wrikliches Kleinod ist. Schöne Hip-Hop Beats, gepaart mit der Flöte von Mr. Biscuit, jazzige Einflüsse, dazu eine ausgewogene Portion an gut selektierten Samples und ein featuring auf dem einen oder anderen Track.
Das Album ist von der Spielzeit nicht sehr lang, aber Qualität geht ja bekanntlich vor Quantität. Gastauftritte werden von Yungun, Dubbledge, Jehst, Micall Parksun, Diarama und Sabrina Roberts gegeben. Ein klasse Album der UK Indie Hip-Hop Szene.
Was für erfreuliche Nachrichten, die australische Hip-Hop Formation Hilltop Hoods wird im September in Europa gastieren. Als Tour kann man die zwei Gigs wohl kaum bezeichnen. Die Gelegenheit die beiden MC’S Pressure & Suffa im Zusammenspiel mit ihrem DJ Sebris mal live zu erleben. Immerhin verschlägt es selten australische Acts nach Europa.
Nach ihren drei Albem und dem in diesem Jahr erschienenen Remix-Album, blicken die drei Kumpane nun schon auf eine mehr oder weniger lange Geschichte zurück. Fakt ist, dass ihre alten Vinyl-Alben bei Internetauktionen galaktische (und ich meine galaktische) Preise erreichen (ab 200 AUS$).
Wie dem auch sei, eine Karte für’s Live-Gastpsiel dürfte da erschwinglicher sein…
Als kleiner appetizer hier schonmal ein Video zu einem der Tracks auf dem neuen Katalyst Album “What’s Happening?” das am 25.08.2007 erscheinen wird…natürlich wieder auf seinem eigenen Label Invada Records.
Da gibt es am anderen Ende der Welt einen Menschen namens Ashley Anderson der einfach mal ein gutes Album auf den Markt schmeißt und ein eigenes Label namens Invada gründet. 2001 gegründet ist sein erstes Album auch heute noch mehr oder weniger ein Geheimtip in Europa. Sollte man sich beschweren, das ein solches Werk nicht in den großen Kanälen zu uns gelangt oder sich lieber schweigend, mit dem Wissen das nur wenige Europäer in den Genuss kommen, zurückziehen? Auch wenn dieser Beitrag vielleicht Jahre zu spät kommt, hier gehört er hin…
Tolle Fusion aus Breaks, Funk, Hip-Hop (für die Scratches auf dem Album sorgt Leeroy Brown) und diversen mehr oder weniger bekannten Samples. Titel wie Showtime oder LB On The Cut lassen nichts mehr vermissen. Das Album ist mehr im Downtempobereich anzusiedeln, wartet aber durchaus mit ein paar Clubtauglichen Tracks auf. Dazu dieses wundervolle Artwork wie ich finde… Must have for nerds!
Was macht man nur wenn man keine Freunde hat die nach Australien fahren? Selber hinfahren, wegen ein paar Alben? Nein, man lässt sich standesgemäß einen Koffer voll mitbringen und gibt per eMail weitere Instruktionen…
Als ich auf der Suche nach einem Mad Doctor X Album war, stieß ich auf das australische Label Hydrofunk , bei dem der Doc und zufällig auch Downsyde veröffentlicht haben. Heiß auf mehr als nur ein paar Ausschnitte gelangte diese CD dann eines Tages zu mir. Stark beeindruckt von der Wucht der Musik, war dies mein erstes “Aussie Hip-Hop” Album. Ich habe heute noch das Gefühl, dass die australischen Beatschrauber auf Samplerechte pfeifen. Entweder gelten dort andere Gesetzte (was auch erklären würde, warum so ein Release hier nichtmal erwähnt wird) oder die Jungs haben die Kohle die Samples zu clearen und dann eben nicht mehr genug um die Alben in Europa zu vertreiben.
Starkes Album der Jungs aus Perth, glänzend Abwechslungsreich. Manchmal muss man sich an den ungewohnten Stil erstmal gewöhnen, aber das sollte schnell gehen. Auf jeden Fall der richtige Einstieg in die ganze Posse dort unten, denn Downsyde sind nur die Spitze des Eisbergs…
Das japanische Gegenstück zur Friends In Low Places Compilation, die 2003 bei Puma Strut erschienen ist. Eine Sammlung der mehr als erfolreichen Single, die heute rar und ausverkauft sind. Instrumental Hip-Hop at it’s best in einem wundervollen Cut ‘n Paste Stil machen die Puma Strut Singles aus, dazu kommen diverse Tracks von befreundeten Hip-Hop Crews und ein Stück, das mich bei der FILP am meisten in den Bann gezogen hat Up & Down von Urbs & Cutex (ja, der Urbs der heute bei auf dem K&D Label G-Stone veröffentlicht). Insgesamt 14 Tracks in feinster B-Boy Manier, die wahrscheinlich ausschließlich mit einem MPC produziert wurden…
Hinzu kommen sechs Bonus Beats, die das Album abrunden. Die Tracklist unterscheidet sich leicht von der europäischen Variante, auch wurden der eine oder andere Track ausgetauscht. Alles in allem ein toller Sampler für alle Underground Hip-Hop Freaks und natürlich ein weiteres Sammlerstück für alle Puma Strut Fans.
Puma Strut hat sich leider schon immer rar gemacht (auch die Website gibt nicht viel her) und es ist nicht so einfach an Informationen zu kommen, auch wenn das Label in England sitzt. Waren es vor 2005 noch diverse Erscheinungen die mit Erfolg gefeiert wurden, so wurde es spätestens nach den beiden 12″ Veröffentlichungen ruhig um DJ Beathoven und sein kleines Label. www.myspace.com/pumastrutrecords
So kann’s gehen… Als ich mit meinem Kollegen die Julien Dyne EP (siehe unten) in einem neuseeländischen Shop bestellte, fragte der Shopinhaber ob wir nicht auch Interesse an der neuen Solephonic EP hätten (wie Verkäufer nunmal eben so sind). Ich hörte kurz in den Titeltrack Higher hinein, kalkulierte das Porto für zwei Platten aus Neuseeland und verneinte… was für ein Fehler wie sich im nachhinein heraustellte.
Da das Label Sugarlicks auch einen Vertrieb für Deutschland hat, taucht diese Platte nun auch in unseren Regionen auf. Was mich beim ersten reihören nicht überzeugte war der Hip-Hop Track Higher. Die anderen Titel dagegen haben mich überzeugt (bis auf den Remix von Higher). Schon der zweite Track Jazzykizz , wie der Titel schon sagt, ein jazzig angehauchtes Stück hat es mir angetan. Auch die beiden Dub-Stücke What’s Your Dub? und Danger Pt.2 (mit Sängerin Ladi 6) sind tolle Stücke die man haben sollte. So geht’s, wenn man nur mal eben kurz reinhört… aber dank der Vertriebe bekommt man nun auch hier und muss kein Porto in schwindelerregender Höhe zahlen.
In einer Kooperation mit dem japanischen Label Rambling hat das deutsche Headz-Label Switchstance im Herbst letzten Jahres eine Compilation, die nur im asiatischen Raum vertrieben wird, auf den Markt geworfen.
Die Compilation enthält einige bisher unveröffentlichte Tracks z.B. eine alternative Version von Azua Azua oder auch das bis dahin nur auf dem Vinyl-Sampler erhältliche 36 Hours der Ancient Astronauts. Hinzu kommen Diverse Remixes die bis dahin auch nur auf den jeweiligen Singles erhältlich waren. Auch der Jon Kennedy Remix von Protassov’s “Gorilla” ist mit auf der CD vertreten.
Zusammengestellt wurde der Sampler von den beiden Labelheads Tom Strauch (Ancient Astronauts) und Bernd “Kinski” Roesler. Ein sehr schönes Sammlerstück und für Switchstance Fans ein absolutes Muss.
Ein schön etwas älterer Release, der aber durchaus seine Berechtigung hier findet, da Asayake Production in Deutschland nach wie vor ziemlich unbekannt sind.
Für meinen Geschmack ein super Album mit der perfekten Fusion aus Hip-Hop, Nu-Jazz und Breaks im gehobenen Cut ‘n Paste Stil. Auf dem Album wurde gesampled was das Zeug hält, viele Bekannte Sachen und einige unbekannte. Alte Funkbreaks und Hornlines neben neuen Beats und vielen Vocal-Hooks die einem auch irgendwie bekannt vorkommen. Nun mag der Musikfreund sich sagen: OK, habe ich auf vielen anderen Platten auch, warum soll diese anders sein? Nun ja, irgendwie haben es die Japaner geschafft jedem ihrer Tracks ihren persönlichen Stempel aufzudrücken und (quasi) damit ein Konzeptalbum zu schaffen.
Auf dem Album tummeln sich 15 Tracks (wenn man die Interlude Breaks mitrechnet) mit denen der Hörer in die japanische Breakbeatszene entführt wird. Gastrollen spielen unter anderem Eelman und Cello AK.
Für mich mein liebster japanischer Release, der in Europa leider nur über englische Händler zu beziehen ist. Für den Vinyl-Liebhaber sei noch gesagt, dass fast jeder Track des Albums auf 7″ Singles ausgekoppelt wurde…